HÖRSPIEL

unter Hörspiel / radio-play versteht man leider heute immer noch mehr das für das Radio inszenierte Theaterstück oder Roman. Daneben hat es aber seit Beginn des Radios experimentelle Formen des Hör-Spiels gegeben, die mehr mit Komposition, Sound-Design und akustischer Kunst zu tun haben, als mit Kriminalhörspiel oder Radiokomödie.

Herausragendes frühes Beispiel für solche Form von Hör-Spiel ist Walter Ruttmanns Radio-Hörspiel "Week-End" aus den zwanziger Jahren, aber natürlich auch "Krieg der Welten" von Orson Welles oder als Initialzündung in der Nachkriegszeit z.B. Ernst Jandls "5 Mann Menschen". 

Insbesondere Redaktionen öffentlich-rechtlicher Sender, wie z.B. das "Studio Akustische Kunst" des WDR haben wesentlich dazu beigetragen den Begriff "Hörspiel" neu zu definieren. Der BR und der SR ziehen gerade in den letzten Jahren nach und verwirklichen zum Teil aufregende Sendungen in Zusammenhang mit CD-Veröffentlichungen. Tip: BR -"Weekend-Remix".

Im Hörspielarchiv der ARD finden sich auch Hörspiele von Filmsounddesignern.

Tip: Randy Thoms Hörspiel "Ear Circus" produziert für das "Studio für akustische Kunst" des WDR.
 
 

 


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