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Aktuelles  19.01.2022
 
Vortrag: Klangregisseur vs. Tontechniker
 
Heute 18 Uhr Online
 
Der Vortrag skizziert zunächst den Ist-Zustand heutigen Workflows für Filmton vornehmlich in deutschen Kino- und TV-Produktionen. Die aktuelle Situation ist geprägt von einem Verständnis, dass Tonleute in Produktion und Postproduktion als technische Mitarbeiter gesehen werden und sich zum Teil auch selber so sehen, die von Regisseuren und Editoren gesetzte Sound-Layouts technisch sauber "in Schön" editiert zur Mischung anliefern. Diese Tontechniker werden nicht als Kreative gesehen, geschweige denn als Ko-Autoren auf einer Ebene mit Autoren, Regisseuren oder Editoren. Gäbe es aber wieder die Position eines Klang-Regisseurs, vergleichbar einem Director of Photography, hätten Produzenten und Regisseure einen Ko-Autor für Sound im Team, der selber wiederum Chef eines ganzen Teams an Ton-Gewerken wäre. Die Position eines Audio-Regisseurs hat es übrigens in den vierziger Jahren im US-Film schonmal gegeben und sie existiert im indischen Film bis heute. Aktuelle agile Teamwork-Modelle (z.B. Scrum oder Design Thinking) - vor allem in der Entwicklung von Software oder komplexen Game-Projekten sind Modelle einer modernen Zusammenarbeit für Filmsound, die die Schwarmintelligenz von Spezialisten kreativ bündeln. Es ist höchste Zeit diese Formen des Zusammenarbeitens, wie die Art solche Teams zu leiten und Gesprächspartner auf Augenhöhe mit Drehbuch, Regie und Montage zu sein zu diskutieren, da der Berufsstand des Sound-Operators in absehbarer Zeit durch Automatisierung weitestgehend überflüssig werden wird.

Heute 18 Uhr Online
 
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Junge Ohrenmenschen - kommt nach Dortmund!
 
 
10 gute Gründe für ein Sounddesignstudium in Dortmund.

1. Echtes Interesse der Dozenten an Fragen zu Klang in audio-visuellen Medien, in Ausstellungen, in Umgebungen, in Planetarien...

2. Kleine Seminare (max. 15 Personen) und projektweise Einzelbetreuungen

3. Offenes Diskutieren und anregendes Kritisieren im Seminar. Freies Vortragen vor kleinem und größerem Publikum. Pitching von Projektideen und Konzepten. -> Nutzung der eigenen Stimme und der persönlichen Performance sowohl als Tongestaltungsmaterial, als auch zur Präsentation eigener Projekte, Konzepte oder Referate

4. Aktuelles Equipment und gut ausgestattete Tonstudios

5. Die Kooperation mit dem ICEM (Institut für Computermusik und elektronische Medien) der Universität der Künste in Essen

6. Die direkte Zusammenarbeit zu Film-, Ausstellungs- oder szenografischen Projekten mit Dozenten und Studierenden im Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund

7. Ein handwerklich-künstlerisch-gestaltendes Arbeiten zu konkreten Projekten, die am Ende öffentlich präsentiert werden

8. Eine "Anstiftung zum Hören" basierend auf praktischen Übungen, entnommen aus dem gleichnamigen Buch von Murray Schafer in Form eines "Vorkurses" im 1. Semester

9. Ein profundes Analysestudium audio-visueller Werke (Filme) auf der Grundlage des Vokabulars von Michel Chion (Audio-Vision)

10. Wissenschaftliches Arbeiten, sowohl zur Kreation von Tongestaltungs-Werkzeugen (Instrumentenbau), als auch zur Erarbeitung von spezifischen Referaten, Semesterberichten und final zu einer wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Thesis.

 
Infoseite der FH-Dortmund zum BA Film&Sound