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Aktuelles  12.02.2026
 
Junge Ohrenmenschen - kommt nach Dortmund !
 
BA Film&Sound an der FH-Dortmund -> Studienrichtung Sounddesign
 
Warum das Sounddesign-Studium im BA Film&Sound an der FH Dortmund einzigartig ist.

Wer Klang nicht nur hört, sondern gestalten will - für Film, Ausstellung, Installation, Planetarium oder elektronische Musik - findet in Deutschland kaum einen Studienort, der dieses Spektrum so konsequent und praxisnah zusammenführt wie der Schwerpunkt Sounddesign im Bachelorstudiengang Film&Sound am Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund.

Ein Studiengang, der nicht kopiert werden kann

Film&Sound in dieser Form existiert in Deutschland kein zweites Mal. Die enge Verbindung von filmischer Tongestaltung, elektronischer Musik, Hörspiel, immersivem Audio und Audio-Szenografie unter einem akademischen Dach ist das Alleinstellungsmerkmal dieses Programms - und bleibt es in ganz Nordrhein-Westfalen ohne vergleichbares Pendant.

Praxis auf Industrieniveau

Drei voll ausgestattete Tonstudios - ein Editing- und Mischstudio, ein immersives Experimentalstudio sowie ein Kino-Mischstudio - bilden die technische Grundlage für ein Studium auf Branchenstandard. Studierende arbeiten vom ersten Semester an mit professionellem Equipment und lernen, was es bedeutet, Klang zu entwerfen, nicht nur zu bedienen.

Kleine Gruppen. Echte Betreuung. Offene Diskussion.

Die Seminargruppen umfassen maximal 15 Personen. Das ermöglicht individuelle Projektbetreuung, offenes Diskutieren und Kritisieren im Seminar sowie das freie Vortragen eigener Ideen - von der ersten Skizze bis zum Pitch vor Publikum. Dabei ist die eigene Stimme und performative Präsenz zugleich Gestaltungsmaterial und Kommunikationsmittel.

Analytische Tiefe, wissenschaftliche Reflexion

Das Studium verbindet handwerklich-künstlerisches Arbeiten mit akademischer Auseinandersetzung. Grundlage des analytischen Teils ist das Vokabular von Michel Chion (Audio-Vision); das Hören selbst wird als Praxis ernst genommen - inspiriert von Murray Schafers "Anstiftung zum Hören". Dazu kommt wissenschaftliches Arbeiten, das von der Semesterarbeit bis zur Thesis trägt.

Vernetzt von Anfang an

Kooperationen mit der Folkwang Universität der Künste (ICEM), dem Planetarium Bochum, den LWL-Industriemuseen, dem Fachbereich Maschinenbau (Active Soundfür Elektromobile) und interdisziplinäre Projekte mit Film, Fotografie und Szenografie schaffen ein Netzwerk, das weit über den Campus hinausreicht.

Ausgezeichnete Absolventinnen und Absolventen

Oskar Stiebitz und Dominik Leube wurden mehrfach mit dem Deutschen Filmpreis (Lola) für beste Tongestaltung ausgezeichnet. Das Filmteam für die Serie "Haus Kummerveldt" inklusive des Sounddesign-Studenten Florian Högerle erhielt 2024 den Grimme-Preis. Diese Namen stehen u.a. für das, was in Dortmund möglich ist.

Das Sounddesign-Studium ist kein Massenstudiengang - es ist ein präzise zugeschnittenes Bachelor-Angebot für Menschen, die Klang als gestalterische Disziplin verstehen und ernst nehmen wollen. Für genau diese Menschen gibt es kaum einen besseren Ort in Deutschland.

Weitere Informationen
 
Infos auf der Website der FH-.Dortmund



 
Hidden Champion
 
Sounddesign an der FH-Dortmund
 
Sounddesign - und da noch spezieller Film-Sounddesign - kann man in Deutschland derzeit in originären Studiengängen nur an drei Hochschulen in Deutschland studieren.

Eine davon ist die Fachhochschule Dortmund, die neben dem Bachelorstudiengang Film&Sound mit der Studienrichtung Sounddesign im FB-Design auch in der Hochschule selber kooperierend Active Sound, also interaktives Audiodesign für Elektro-Fahrzeuge anbietet (Stg. Maschinenbau/Fahrzeugtechnik).

Dem Magazin des Hochschullehrerbundes (hlb) war dieses Alleinstellungsmerkmal der FH-Dortmund einen Artikel in der Rubrik "Hidden Champions" wert.
 
hlb-Magazin



 
Zwei Künstlerdokumentation von FH-Sounddesign-Studenten
 
Auf nrw-vision abrufbar
 
Ende 2022 bzw. Anfang 2023 veranstaltete das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE zwei jeweils 4-tägige Workshop mit den französischen Künstlern Pedro Pauwels (Tänzer und Choreograf) und Jean-Jacques Lemetre (Theatermusiker). Die Tanz- bzw. Musiksprints fanden im Probenstudio des Ensembles statt und wurden von einem Team von Film- und Sounddesign-Studierenden der FH Dortmund begleitet, die das Geschehen dokumentierten.

Neben den Aufnahmen im Düsseldorfer Probenstudio enstanden auch Interviews mit den Künstlern und den Workshopteilnehmern. Anfang 2023 reiste das studentische Team zudem nach Paris, um die Künstler an ihren Wirkungsstätten zu porträtieren. Aus dem enstandenen Material sind während des Sommersemesters 2023 zwei Künstlerdokumentarfilme entstanden: "Danse radicale - Der Tänzer und Choreograf Pedro Pauwels" und "SunDog - Der Theatermusiker Jean-Jacques Lemêtre".

Beide Filme wurden bereits für mehrere Filmfestivals nominiert und ausgezeichnet und sind nun über die Plattform NRWision auch der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich. Die Dokumentationen sind über folgenden Link zu finden:

Beide Dokumentarfilme enstanden im WS 22/23 und im Sommersemester 2023 in den Seminaren Film 1+2 unter Leitung von Prof. Lensing und wurden im November 2023 im FB2 der FH-Dortmund und anschließend in der Filmwerkstatt Düsseldorf uraufgeführt.

Projektregie: Prof. J.U. Lensing
Kamera: Olivia Boz - O-Ton: Michael Aldick, Till Bellinghausen, Bastian Gies
Editing Bild + Sound: Till Bellinghausen, Bastian Gies, Ramon Klünder
Mischung: LfbA Marcel Knuth
Schnittberatungen: Prof. Schwabe & V-Prof. Christian Becker
 
nrw-vision



 
Acoustic pathways - after the turn
 
Neue internationale Publikation
 
Die Herausgeber, Christiane Wagner und J.U. Lensing, freuen sich, die Veröffentlichung von "Acoustic Pathways: After the Turn" anzukündigen.

Diese Sonderausgabe ist das Ergebnis gründlicher Recherchen und Erkenntnisse von renommierten Forschern, Professoren und Spezialisten auf diesem Gebiet. Kuratiert wurde sie von Jörg U. Lensing, Professor für Tongestaltung an der Fachhochschule Dortmund, der auch als Regisseur und Komponist für Theater und Film tätig ist.
Die in dieser Ausgabe ausgewählten Artikel und Aufsätze profitieren in hohem Maße von seiner Expertise.

Die Autoren: Michel Chion, Sabine Breitsameter, Ramon De Marco und Jascha Ivan Dormann, Lars Ohlendorf, Heiner Stahl, Jens Schröter, Gregory Blair, Alessandro Fortino, Ross Adrian Williams, Thomas Neuhaus, David Roesner, Martine Huvenne, Jörg U. Lensing, und Andreas Ammer.

The editors, Jörg U. Lensing and Christiane Wagner, are pleased to announce the release of "Acoustic Pathways: After the Turn."

This special edition results from thorough research and insights from reputable researchers, professors, and specialists in the field. It has also been curated by Jörg U. Lensing, a professor of sound design at Dortmund University of Applied Sciences and Arts, who is a director and composer for both theatre and film. The articles and essays selected in this edition benefit greatly from his expertise.

Authors: Michel Chion, Sabine Breitsameter, Ramon De Marco and Jascha Ivan Dormann, Lars Ohlendorf, Heiner Stahl, Jens Schröter, Gregory Blair, Alessandro Fortino, Ross Adrian Williams, Thomas Neuhaus, David Roesner, Martine Huvenne, Jörg U. Lensing, and Andreas Ammer.
Christiane Wagner, Editor-in-Chief
Jörg U. Lensing, Co-Editor
Cover image: Jörg U. Lensing, Acoustic Pathways: After the Turn, 2024
 
ArtStyle Editionen



 
Neue Publikation zum Thema SOUND DESIGN
 
Sonderband "Sound design" im Verlag et+k edition text+kritik
 
Dieser Band "Sound Design" widmet sich dem Thema Klang und Geräusch im Film aus einer musik- und medienwissenschaftlichen Perspektive und fokussiert die Schnittstellen und Überschneidungen der Ton-Ebenen. Im Mittelpunkt stehen die narrativen und ästhetischen Möglichkeiten der Kontrolle, Verzahnung und Grenzverwischung von Geräuschen, Musik und Sprache im Film.

Wie auch die Kunstmusik im Laufe ihrer Entwicklung die Liaison mit dem ihr vermeintlich Entgegengesetzten - dem nicht-musikalischen Geräusch - suchte, verknüpften sich Geräusche auf neue Weisen mit Dialogen und Musik als den anderen beiden Ebenen der Tonspur. Am Beispiel des Sounds im Stummfilm, des musikalisierten Geräuschs im animierten Film, der Schnittstelle von Musik und Klang und dem Meta-Storytelling durch Sound untersuchen die vier Beiträge des Bandes, wo die Filmmusik anfängt und das Sound Design aufhört. Oder ist eine solche Grenzziehung längst überholt?

Der Beitrag mit dem Titel Meta-Storytelling und Untertexte durch intelligente Tongestaltung im Film von Prof. J.U. Lensing startet einleitend mit einer audio-visuellen Analyse einer Exposition einer Folge (S06, E06) aus der Netflix-Serie "Better call Saul", als exemplarisches Beispiel, wie auch im US-amerikanischen Qualitäts-TV heute vorbildlich mit Musik, Tongestaltung und Dialogen umgegangen wird. Auch wenn gerade hierzulande fast alle Sounddesign-Publikationen immer das Hohelied des wesentlich besser finanzierten Sounddesigns aus den USA singen, brauchen sich gerade deutsche Kinofilme, insbesondere seit den 1980er Jahren, diesbezüglich nicht zu verstecken. Aus diesem Grund werden in dem Artikel insgesamt neun deutschsprachige Filme audio-visuell besprochen (vornehmlich die Expositionen): M - eine Stadt sucht einen Mörder, Der Himmel über Berlin, Schlafes Bruder, Drei, Das weiße Band, Zeit der Kannibalen, Der Mann aus dem Eis, Taste of Cement und Systemsprenger. Selbstverständlich werden in diesen Besprechungen nicht nur die Namen der Regisseure gewürdigt, sondern eben und vor allem die der beteiligten Ton-Kreativen, also die der Sounddesigner und Komponisten.

Mit Beiträgen von Julia Heimerdinger, Saskia Jaszoltowski, Jörg Lensing und Claus Tieber.
 
Sonderband "Sound Design" im Verlag et+k edition text+kritik