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| Aktuelles 16.05.2026 |
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DOZENTENKONZERT 2026 - FH DORTMUND |
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27. Mai 2026 - 18 Uhr im FB-Design der FH-Dortmund |
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Drei Programme - ein Abend - Aula FB Design
Dass Hochschullehrer außerhalb des Seminarraums noch etwas zu sagen haben, ist keine Selbstverständlichkeit. Dass sie es auf der Bühne tun, mit Elektronik, Streichinstrumenten und einem Trommler, noch weniger. Am Mittwoch, 27. Mai 2026, ab 18 Uhr findet im Hörsaal des Fachbereichs Design der FH Dortmund das diesjährige Dozentenkonzert statt - drei Programme, drei völlig verschiedene künstlerische Positionen, ein gemeinsamer Abend.
Das Konzert ist Teil der Ringvorlesung "dESIGN12+" und damit kein Sonderfall, sondern Programm: Design als Praxis, die Theorie nicht nur zitiert, sondern vorführt.
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Gleichschritt-Abkehr Rhythmuskomposition für Elektronik und Tambourtrommel Jörg U. Lensing / Daniel Guthausen
Der militärische 4/4-Takt ist keine neutrale Taktangabe. Er organisiert Körper, synchronisiert Bewegung, unterwirft das Individuum dem Kollektiv. Was Adorno für die Kulturindustrie beschrieb, lässt sich im Marschtritt hören: Gleichschritt als klingende Metapher gesellschaftlicher Gleichschaltung.
Gleichschritt-Abkehr setzt genau dort an - und dekonstruiert. In vier Sätzen treffen eine napoleonische Tambourtrommel und digitale Elektronik aufeinander: Clicks'n'Beeps, Granularsynthese, mikrotonale Bässe. Die polymetrischen Strategien, die Strawinsky, Conlon Nancarrow, Steve Reich und Nik Bärtsch als Referenzpunkte benennen, sind keine Hommage, sondern Werkzeug. Das Spannungsfeld zwischen maschineller Ordnung und menschlicher Expressivität ist der eigentliche Gegenstand der Komposition.
Die Uraufführung fand 2025 im Rahmen einer Sonderveranstaltung des THEATER DER KLÄNGE statt - eine Wiederbelebung der Düsseldorfer Konzertreihe NEUE TÖNE. Dauer: 21 Minuten.
Daniel Guthausen: Tambourtrommel Jörg U. Lensing: Elektronische Rhythmen
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AUTOTEXT Prof. Martin Middelhauve mit Ensemble
AUTOTEXT entzieht sich der Kategorisierung - was für das Ensemble spricht. Geige, Mandoline, Oktavmandoline, Dobro, zwei Gitarren, Cello, Kontrabass, Cajon, Glockenspiel, Gesang. Die Instrumentation klingt nach Folk, das Ergebnis nach etwas, das man vorher noch nicht gehört hat. Verschlungene Wege, gelegentliche Sackgassen, hinter jeder Ecke eine kleine Überraschung instrumentalen oder textlichen Ursprungs. Wer sich darauf einlässt, wird hineingezogen.
Mick Hanses: Gesang, Cajon, Glockenspiel Martin Middelhauve: Geige, Mandoline, Oktavmandoline Uwe Brauwers: Dobro, Gitarre Stefan Schadt: Gitarre, Cello Johannes Kassenberg: Kontrabass, Gesang
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OSA // Orchestra for Sustainable Atmosphere Prof. Oliver Langbein
Oliver Langbein begann sein Soloprojekt OSA 2014. Das Instrumentarium beschreibt eine eigene Entwicklungslinie innerhalb der elektronischen Musik: Seaboard Rise, Osmose, Linnstrument, Korg Wavedrum, ATV aFrame - allesamt MPE-Controller, die mikrotonale und druckempfindliche Spielgesten in Echtzeit übersetzen. Keine vorprogrammierten Abläufe, keine Playback-Logik.
Für den Abend am 27. Mai kommt eine weitere Ebene hinzu: Ein Tänzer wird live getracked und in interaktive Visuals integriert.
Oliver Langbein: Electronic Music Daniil Burlakov: Tänzer Laurin Bürmann & Timo Sodenkamp: Mapping und Tracking (Koproduktionslabor Dortmund)
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Mittwoch, 27. Mai 2026 - 18:00-20:30 Uhr Aula FB Design - FH Dortmund - Max-Ophüls-Platz 2 - 44137 Dortmund Eintritt frei |
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FB-Design der FH-Dortmund (Facebook) |
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Hidden Champion |
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Sounddesign an der FH-Dortmund |
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Sounddesign - und da noch spezieller Film-Sounddesign - kann man in Deutschland derzeit in originären Studiengängen nur an drei Hochschulen in Deutschland studieren.
Eine davon ist die Fachhochschule Dortmund, die neben dem Bachelorstudiengang Film&Sound mit der Studienrichtung Sounddesign im FB-Design auch in der Hochschule selber kooperierend Active Sound, also interaktives Audiodesign für Elektro-Fahrzeuge anbietet (Stg. Maschinenbau/Fahrzeugtechnik).
Dem Magazin des Hochschullehrerbundes (hlb) war dieses Alleinstellungsmerkmal der FH-Dortmund einen Artikel in der Rubrik "Hidden Champions" wert. |
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hlb-Magazin |
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Zwei Künstlerdokumentation von FH-Sounddesign-Studenten |
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Auf nrw-vision abrufbar |
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Ende 2022 bzw. Anfang 2023 veranstaltete das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE zwei jeweils 4-tägige Workshop mit den französischen Künstlern Pedro Pauwels (Tänzer und Choreograf) und Jean-Jacques Lemetre (Theatermusiker). Die Tanz- bzw. Musiksprints fanden im Probenstudio des Ensembles statt und wurden von einem Team von Film- und Sounddesign-Studierenden der FH Dortmund begleitet, die das Geschehen dokumentierten.
Neben den Aufnahmen im Düsseldorfer Probenstudio enstanden auch Interviews mit den Künstlern und den Workshopteilnehmern. Anfang 2023 reiste das studentische Team zudem nach Paris, um die Künstler an ihren Wirkungsstätten zu porträtieren. Aus dem enstandenen Material sind während des Sommersemesters 2023 zwei Künstlerdokumentarfilme entstanden: "Danse radicale - Der Tänzer und Choreograf Pedro Pauwels" und "SunDog - Der Theatermusiker Jean-Jacques Lemêtre".
Beide Filme wurden bereits für mehrere Filmfestivals nominiert und ausgezeichnet und sind nun über die Plattform NRWision auch der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich. Die Dokumentationen sind über folgenden Link zu finden:
Beide Dokumentarfilme enstanden im WS 22/23 und im Sommersemester 2023 in den Seminaren Film 1+2 unter Leitung von Prof. Lensing und wurden im November 2023 im FB2 der FH-Dortmund und anschließend in der Filmwerkstatt Düsseldorf uraufgeführt.
Projektregie: Prof. J.U. Lensing Kamera: Olivia Boz - O-Ton: Michael Aldick, Till Bellinghausen, Bastian Gies Editing Bild + Sound: Till Bellinghausen, Bastian Gies, Ramon Klünder Mischung: LfbA Marcel Knuth Schnittberatungen: Prof. Schwabe & V-Prof. Christian Becker |
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nrw-vision |
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Acoustic pathways - after the turn |
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Neue internationale Publikation |
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Die Herausgeber, Christiane Wagner und J.U. Lensing, freuen sich, die Veröffentlichung von "Acoustic Pathways: After the Turn" anzukündigen.
Diese Sonderausgabe ist das Ergebnis gründlicher Recherchen und Erkenntnisse von renommierten Forschern, Professoren und Spezialisten auf diesem Gebiet. Kuratiert wurde sie von Jörg U. Lensing, Professor für Tongestaltung an der Fachhochschule Dortmund, der auch als Regisseur und Komponist für Theater und Film tätig ist. Die in dieser Ausgabe ausgewählten Artikel und Aufsätze profitieren in hohem Maße von seiner Expertise.
Die Autoren: Michel Chion, Sabine Breitsameter, Ramon De Marco und Jascha Ivan Dormann, Lars Ohlendorf, Heiner Stahl, Jens Schröter, Gregory Blair, Alessandro Fortino, Ross Adrian Williams, Thomas Neuhaus, David Roesner, Martine Huvenne, Jörg U. Lensing, und Andreas Ammer.
The editors, Jörg U. Lensing and Christiane Wagner, are pleased to announce the release of "Acoustic Pathways: After the Turn."
This special edition results from thorough research and insights from reputable researchers, professors, and specialists in the field. It has also been curated by Jörg U. Lensing, a professor of sound design at Dortmund University of Applied Sciences and Arts, who is a director and composer for both theatre and film. The articles and essays selected in this edition benefit greatly from his expertise.
Authors: Michel Chion, Sabine Breitsameter, Ramon De Marco and Jascha Ivan Dormann, Lars Ohlendorf, Heiner Stahl, Jens Schröter, Gregory Blair, Alessandro Fortino, Ross Adrian Williams, Thomas Neuhaus, David Roesner, Martine Huvenne, Jörg U. Lensing, and Andreas Ammer. Christiane Wagner, Editor-in-Chief Jörg U. Lensing, Co-Editor Cover image: Jörg U. Lensing, Acoustic Pathways: After the Turn, 2024 |
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ArtStyle Editionen |
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Neue Publikation zum Thema SOUND DESIGN |
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Sonderband "Sound design" im Verlag et+k edition text+kritik |
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Dieser Band "Sound Design" widmet sich dem Thema Klang und Geräusch im Film aus einer musik- und medienwissenschaftlichen Perspektive und fokussiert die Schnittstellen und Überschneidungen der Ton-Ebenen. Im Mittelpunkt stehen die narrativen und ästhetischen Möglichkeiten der Kontrolle, Verzahnung und Grenzverwischung von Geräuschen, Musik und Sprache im Film.
Wie auch die Kunstmusik im Laufe ihrer Entwicklung die Liaison mit dem ihr vermeintlich Entgegengesetzten - dem nicht-musikalischen Geräusch - suchte, verknüpften sich Geräusche auf neue Weisen mit Dialogen und Musik als den anderen beiden Ebenen der Tonspur. Am Beispiel des Sounds im Stummfilm, des musikalisierten Geräuschs im animierten Film, der Schnittstelle von Musik und Klang und dem Meta-Storytelling durch Sound untersuchen die vier Beiträge des Bandes, wo die Filmmusik anfängt und das Sound Design aufhört. Oder ist eine solche Grenzziehung längst überholt?
Der Beitrag mit dem Titel Meta-Storytelling und Untertexte durch intelligente Tongestaltung im Film von Prof. J.U. Lensing startet einleitend mit einer audio-visuellen Analyse einer Exposition einer Folge (S06, E06) aus der Netflix-Serie "Better call Saul", als exemplarisches Beispiel, wie auch im US-amerikanischen Qualitäts-TV heute vorbildlich mit Musik, Tongestaltung und Dialogen umgegangen wird. Auch wenn gerade hierzulande fast alle Sounddesign-Publikationen immer das Hohelied des wesentlich besser finanzierten Sounddesigns aus den USA singen, brauchen sich gerade deutsche Kinofilme, insbesondere seit den 1980er Jahren, diesbezüglich nicht zu verstecken. Aus diesem Grund werden in dem Artikel insgesamt neun deutschsprachige Filme audio-visuell besprochen (vornehmlich die Expositionen): M - eine Stadt sucht einen Mörder, Der Himmel über Berlin, Schlafes Bruder, Drei, Das weiße Band, Zeit der Kannibalen, Der Mann aus dem Eis, Taste of Cement und Systemsprenger. Selbstverständlich werden in diesen Besprechungen nicht nur die Namen der Regisseure gewürdigt, sondern eben und vor allem die der beteiligten Ton-Kreativen, also die der Sounddesigner und Komponisten.
Mit Beiträgen von Julia Heimerdinger, Saskia Jaszoltowski, Jörg Lensing und Claus Tieber. |
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Sonderband "Sound Design" im Verlag et+k edition text+kritik |
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